OCTOVO handelt in drei einstellbaren Stufen — immer fragen, ausgewogen, Autopilot —, begründet jeden Entwurf, schreibt jede Handlung ins Protokoll und lässt sich jederzeit mit einem Klick vollständig anhalten.
So arbeitet er
Er darf handeln. Du behältst das Steuer.
Nur Vorschläge sparen keine Zeit. Alles allein macht Angst. Wo OCTOVO dazwischen liegt, entscheidest du — mit einem Schieber.
Drei Stellungen: immer fragen, ausgewogen, Autopilot.
- Eine Zustimmung, einmal. Beim Einrichten fragt er einmal nach Gerätezugriff. Danach nie wieder ein Klickgewitter.
- Eine Begründung, immer. Über jedem Entwurf steht in einem Satz, warum er so klingt.
- Ein Protokoll, lückenlos. Auch Fehlversuche und die Fälle, in denen er etwas nicht durfte.
Die Freigabe
Der Postausgang, in dem nichts von allein rausgeht
Ein Entwurf ist erst dann eine Nachricht, wenn du ihn freigegeben hast. Was dabei vor dir liegt, steht hier — Feld für Feld.
- Der ganze Entwurf, direkt änderbar
- Kein zweites Fenster, kein „Bearbeiten“-Knopf. Du schreibst im Feld, das da steht.
- Warum so — als Pflichtfeld
- Ein Satz nennt Empfänger, Vorgang und Anlass.
- 30 Sekunden Rückgängig
- Nach dem Senden liegt der Knopf in der Ecke. Der Brief ist dann noch nicht weg.
- „Anders machen“ fragt einmal nach
- Er nimmt deine Korrektur an — und fragt genau einmal: „Merken für künftige Mails an Frau Berger?“
Drei Stufen
Von „fragt bei allem“ bis „macht das schon“
Die Stufe gilt zuerst für alles, dann je Kanal, je Auftrag, je Kontakt. „An Frau Kern immer direkt, an Neukunden nie“ ist ein Satz — keine Einstellung.
Der Hebel hat drei Rasten: immer fragen, Mittelweg, Autopilot.
-
Immer fragen
Er bereitet alles vor, sendet nie ohne Klick.
Alles liegt fertig da, abgeschickt wird nur, was du freigibst. Gut für die ersten Wochen.
-
Ausgewogen
Voreingestellt. Er sendet, was er sicher beherrscht.
Terminbestätigungen und Routine an Bekannte schickt er selbst. Alles Neue oder Heikle legt er dir vor — mit Entwurf und Begründung.
-
Autopilot
Er handelt selbständig, außer in fünf Fällen.
Er sendet selbst — außer bei Unsicherheit, Neukontakten, Geld, Rechtlichem und Kündigungen. Diese fünf Ausnahmen lassen sich nicht wegschalten.
Er schlägt selbst Änderungen vor. Nach fünf unveränderten Freigaben: „Soll ich das künftig direkt senden?“ Nach zwei Korrekturen an derselben Stelle: „Ich frage bei dieser Art künftig lieber nach.“ Was in welcher Stufe von allein läuft, steht in der Tabelle.
Die Aufstellung
Was in welcher Stufe von allein läuft.
Fünf Vorgänge, drei Stufen, keine Auslegungssache. Die letzten beiden Zeilen bleiben in jeder Stufe freigabepflichtig — sie lassen sich nicht wegschalten.
-
Was das heißt
- Immer fragen
- Er liest, sortiert und bereitet vor — nichts verlässt dein Gerät, ohne dass du es gesehen hast.
- Ausgewogen
- Was nur auf deinem Gerät passiert, erledigt er. Sobald etwas hinausgeht, legt er es dir vor.
- Autopilot
- Bekannte Vorgänge laufen ohne dich durch — mit den zwei Ausnahmen, die immer gelten.
-
Mails lesen und einstufen
- Immer fragen
- von allein
- Ausgewogen
- von allein
- Autopilot
- von allein
-
Terminbestätigung senden
- Immer fragen
- Freigabe
- Ausgewogen
- von allein
- Autopilot
- von allein
-
Mail an bekannten Kontakt
- Immer fragen
- Freigabe
- Ausgewogen
- Freigabe
- Autopilot
- von allein
-
Erste Mail an einen Neukontakt
- Immer fragen
- Freigabe
- Ausgewogen
- Freigabe
- Autopilot
- Freigabe
-
Endgültig löschen · Geld bewegen
- Immer fragen
- Freigabe
- Ausgewogen
- Freigabe
- Autopilot
- Freigabe
Löschen und Zahlungen bleiben in jeder Stufe freigabepflichtig — bis du es einzeln anders entscheidest.
Die Modellwahl
Jedes Modell wird einmal wirklich angerufen — bevor es zur Wahl steht.
Der Katalog des Gateways ist kein Nachweis: Er führt Modelle, die jede Anfrage mit einem Fehler abweisen. Ein Server mit einer solchen Vorgabe antwortet auf jede Frage mit „Ich komme gerade nicht zum Sprachmodell durch“. Deshalb wird hier probiert und nicht geglaubt.
Die Leitung führt von deinem Gerät über den Server zum Denkdienst.
-
Katalog holen
Das Gateway nennt seine Modelle. Bei der letzten Messung waren es achtzehn — darunter Namen, die es dort gar nicht zu benutzen gibt.
-
Jedes einzeln anrufen
Jedes Modell bekommt einen kurzen, echten Aufruf: nacheinander statt alle auf einmal, und unter beiden Namensformen, die ein Gateway annehmen kann. Neun der achtzehn haben wirklich geantwortet.
-
Nur was antwortet und denkt
Angeboten wird nur, was geantwortet und dabei einen Gedankengang geliefert hat. Modelle, die antworten, ohne nachzudenken, stehen nicht zur Wahl: Ohne Gedankengang kam beim Nutzer „Der Denkdienst hat geantwortet, aber nichts gesagt“ an.
- 18 Modelle nennt der Katalog
- 9 antworten wirklich
- 24 h gilt ein Befund, dann wird neu geprüft
Stand der letzten Messung am Gateway. Ein Befund gilt einen Tag, dann wird neu probiert — jede Prüfung sind achtzehn kleine Aufrufe, deshalb nicht öfter.
Für dich denkt im Normalbetrieb Claude Sonnet 5. Ist Anthropic nicht erreichbar, übernimmt DeepSeek V4 Pro — ein Anbieter mit Sitz in China. Wo beide sitzen und was dabei übertragen wird, steht auf der Sicherheitsseite.
Wenn der Rechner aus war
Ein verpasster Zeitplan wird nachgeholt, nicht verschwiegen.
Der Zeitgeber liegt in der Datenbank auf deinem Gerät und nicht im Betriebssystem. Deshalb kann OCTOVO nach jedem Start herausfinden, was während der Ausschaltzeit anstand.
Der Tag läuft vom Überblick über Post und Termine bis zum Feierabend.
-
Jede Minute ein Takt
Ein Takt schaut nach, was fällig ist. Ein neuer wartet, bis der vorige fertig ist — sonst liefe ein Morgenbriefing, das drei Minuten braucht, dreimal nebeneinander.
-
Die Lücke wird gemessen
Liegen zwischen zwei Takten mehr als fünf Minuten, sucht OCTOVO die Fälligkeiten, die dazwischen lagen.
-
Er sagt es, bevor er es tut
„… hätte um 7:00 Uhr laufen sollen — ich hole es jetzt nach.“ Der Satz steht im Gespräch, bevor irgendetwas passiert.
-
Im Protokoll steht „nachgeholt“
Ein nachgeholter Lauf ist als solcher beschriftet — im Auftrag und im Protokoll. OCTOVO tut nicht so, als wäre alles pünktlich gewesen.
Steht der Not-Aus, läuft kein Takt. Und Entwürfe, die in deine Ruhezeit gefallen wären, gehen erst hinaus, wenn deine Arbeitszeit wieder begonnen hat.
Das Gedächtnis
Was er sich merkt und was er von allein vergisst.
Jede Lehre steht als lesbarer Satz mit Quelle und Datum in einer Liste auf deinem Gerät. Es gibt keinen versteckten Persönlichkeitswert und keine Punktzahl, die dich beschreibt.
Was abgelegt ist, verfällt mit der Zeit.
Woraus er lernt
- Korrekturen
- Was du an einem Entwurf änderst. Eine Änderung reicht — er fragt danach einmal, ob er es sich merken soll.
- Entscheidungen
- Was in eine Mappe wandert, was du löschst, was du weiterleitest. Aus dem Tun wird die Regel.
- Beobachtung
- Wie du selbst schreibst: Satzlänge, Grußformel, Lieblingswörter. Er liest deine eigenen Mails, nicht fremde.
- Ansage
- „Merk dir: Frau Kern erreicht man nur vormittags.“ Der direkteste Weg — und er bestätigt in einem Satz, was er verstanden hat.
Was wieder verschwindet
- Nach 90 Tagen verblasst
- Eine Erinnerung, die 90 Tage nicht bestätigt wurde und nie wieder auftrat, zählt nicht mehr mit. Gelöscht wird sie nicht — sie wird dir beim nächsten Anlass zur Bestätigung vorgelegt.
- Auf ein Wort
- „Vergiss die letzte Stunde“ löscht sofort — das Gelesene ebenso wie den Suchindex dazu.
- Nie wieder lernen
- Eine gesperrte Lehre kommt auch dann nicht zurück, wenn derselbe Anlass ein zweites Mal auftritt.
- Aufräumen im Takt
- Der Zeitgeber misst das Gedächtnis mit, legt Doppeltes zusammen — und sagt es dir, wenn eine Grenze greift.
Das Gedächtnis liegt in derselben verschlüsselten Datei wie deine übrigen Daten. Wir haben keine Kopie, und es geht nie am Stück an das Sprachmodell.
Nachweis
Jede Handlung mit Anlass, Begründung und Ergebnis
Sieben Spalten je Zeile. Das Protokoll ist der Grund, warum sich nachträglich klären lässt, was passiert ist — und warum.
- Zeitpunkt
- auf die Sekunde
- Auslöser
- welcher Auftrag, welches Ereignis
- Aktion
- was genau getan wurde
- Verwendete Daten
- welcher Ausschnitt gebraucht wurde
- Begründung
- warum er es so entschieden hat
- Ergebnis
- gelungen, gescheitert, abgelehnt
- Kosten
- was es vom Kontingent gebraucht hat
Das Protokoll ist filterbar und exportierbar — dein Nachweis nach Art. 5 Abs. 2 DSGVO. Löschen kann es niemand.
Darin steht auch, was nicht geklappt hat: abgebrochene Versuche und die Fälle, in denen er nicht durfte.
Der harte Rand
Ein Druck hält alles an.
Fünf Dinge tut er nie.
Sie hängen nicht an Stufe oder Schalter. Sie sind eingebaut.
-
Endgültig löschen
Was er wegräumt, liegt 30 Tage im Papierkorb, und den kann er nicht leeren. Endgültig löschst nur du.
-
Geld bewegen
Überweisungen, Käufe, Kündigungen mit Kosten: immer deine Hand. Auch das Nachbuchen von Kontingent hat ein Limit, das du selbst setzt.
-
Aus dem Bildschirm heraus senden
Was aus mitgelesenem Bildschirminhalt entsteht, ist freigabepflichtig. Auch im Autopilot, ohne Ausnahme.
-
Serienpost
Mehr als 20 Empfänger je Nachricht oder mehr als 50 ausgehende Nachrichten je Stunde gehen nicht — unabhängig von jeder Einstellung.
-
Im Namen Dritter handeln
Keine erfundenen Absender, keine fremden Identitäten, keine gekauften Adresslisten.
Über allem der Not-Aus: ein Klick im Menüleisten-Symbol hält jede Automatik an. Nichts geht verloren, alles wartet.
Welchen Weg deine Daten nehmen Was die TCB GmbH von dir sieht