Alles, was OCTOVO über dich gelernt hat, steht als einzelner lesbarer Satz mit Quelle und Datum in einer Liste auf deinem Gerät — du kannst jede Zeile ändern, löschen oder dauerhaft sperren.
Gedächtnis
Kein stilles Profil. Eine Liste aus Sätzen.
Was OCTOVO über dich weiß, steht in ganzen Sätzen da — mit Datum und mit dem Grund, warum er es gelernt hat. Es gibt keinen versteckten Persönlichkeitswert und keine Punktzahl, die dich beschreibt.
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„Herrn Müller (Bauunternehmen Müller) siezt du.“
Gelernt am 3. Juli aus deiner Korrektur an der Mail vom selben Tag.
Deine Kontakte
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„Rechnungen von Telekom sind Betriebsausgaben, nicht privat.“
Gelernt am 12. Juli, weil du sie in die Mappe verschoben hast.
Deine Regeln
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„Das Wort ‚zeitnah‘ benutzt du nicht.“
Gelernt am 15. Juli, weil du es aus zwei Entwürfen gestrichen hast.
Dein Ton
Sortiert wird in sechs Gruppen: über dich, deine Kontakte, dein Ton, deine Regeln, deine Vorlieben und die Fachbegriffe deiner Branche. Ein Filter zeigt nur, was er von selbst gelernt hat.
Zwei Beispiele, wörtlich
So sah das im Juli aus: links, was du getan hast, rechts, was er sich daraus gemerkt hat.
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3. Juli
„Hallo Herr Müller“ → „Sehr geehrter Herr Müller“
Gemerkt: Herrn Müller (Bauunternehmen Müller) siezt du.
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24. Juli
Du duzt Frau Kern — im Gedächtnis stand „siezen“.
Er fragt nach, statt still zu überschreiben: „Bisher: siezen. Heute geduzt. Was gilt?“
Woraus er lernt
Vier Quellen, keine davon heimlich
Er sagt jede Lehre an, sobald sie entsteht. Du erfährst es also, während es passiert, und nicht drei Wochen später an einem Entwurf, der plötzlich anders klingt.
Unter dem Text steht deine Signatur.
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Korrekturen
Was du an einem Entwurf änderst, ist das stärkste Signal. Eine Änderung reicht — er fragt danach einmal, ob er es sich merken soll.
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Entscheidungen
Was in eine Mappe wandert, was du löschst, was du weiterleitest. Aus dem Tun wird die Regel, nicht aus einer Umfrage.
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Beobachtung
Wie du selbst schreibst: Satzlänge, Grußformel, Lieblingswörter. Er liest deine eigenen Mails, nicht fremde.
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Ansage
„Merk dir: Frau Kern erreicht man nur vormittags.“ Der direkteste Weg, und er bestätigt in einem Satz, was er verstanden hat.
Wenn sich etwas widerspricht
Er fragt, statt still zu überschreiben
„Frau Kern siezt du.“
Bisher siezen, heute geduzt — er fragt nach, was gilt.
Bisher: siezen. Heute hast du geduzt. Was gilt?
„Hallo Andrea, danke dir …“
Nichts wird aus einem einzigen Zufall gelernt, wenn es einer bestehenden Erinnerung widerspricht. Und deine Antwort wird festgeschrieben — sie steht danach als eigene Zeile im Gedächtnis, mit dem heutigen Datum.
Deine Hand darauf
- Lesen
- Jede Zeile im Klartext, mit Quelle und Datum
- Ändern
- Der Satz gilt danach so, wie du ihn geschrieben hast
- Löschen
- Weg ist weg, ohne Kopie an anderer Stelle
- Nie wieder
- Sperrt eine Lehre dauerhaft, auch gegen erneutes Lernen
Was er vergisst, ohne dass du es sagst
Was abgelegt ist, verfällt mit der Zeit.
Eine Erinnerung, die 90 Tage nicht bestätigt wurde und nie wieder auftrat, markiert er als verblasst. Sie wird nicht gelöscht — sie zählt nur nicht mehr mit und wird dir beim nächsten Anlass zur Bestätigung vorgelegt.
Das Gedächtnis liegt in derselben verschlüsselten Datei auf deinem Gerät. Wir haben keine Kopie, und es geht nie am Stück an das Sprachmodell.
Welchen Weg ein solcher Ausschnitt nimmt Wie sich das in einem Entwurf zeigt